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HEMA im UV-Lack: Warum Hautkontakt zum Problem wird
Und warum HEMA-free nicht automatisch bedeutet, dass Du auf der sicheren Seite bist
Das erfährst Du in diesem Artikel
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HEMA im UV-Lack: Was ist eigentlich das Problem?
Vielleicht hast Du schon einmal auf einem UV-Lack oder TopCoat gelesen:
HEMA-free.
Oder Du hast irgendwo in den Sozialen Medien die Frage gelesen, dass Menschen einen UV-TopCoat suchen, der möglichst HEMA-frei ist.
Und vielleicht fragst Du Dich jetzt:
Was ist an diesem kleinen Inhaltsstoff eigentlich so problematisch?
Die kurze Antwort lautet:
HEMA kann eine Kontaktallergie auslösen.
Aber bevor Du jetzt anfängst, panisch jedes Produkt in Deinem Schrank auszusortieren, solltest Du etwas Wichtiges wissen:
Es geht nicht darum, dass HEMA auf der Zutatenliste steht und deshalb automatisch jeder Mensch davon eine Allergie bekommt.
Entscheidend ist vor allem, wie ein Produkt angewendet wird und ob HEMA mit Deiner Haut in Kontakt kommt. Und wenn ich von Haut rede, dann meine ich nicht nur den Rand um Deinen Fingernagel – sondern vor allen Dingen die durchsichtige Nagelhaut auf der Nagelplatte.
Denn genau hier liegt das Problem bei UV-Lacken und anderen lichthärtenden Nagelprodukten:
Sie werden direkt auf dem Nagel verarbeitet. Und beim Auftragen kann es schnell passieren, dass etwas davon auf die angrenzende Haut gelangt oder man im Vorfeld die Nagelplatte nicht korrekt vorbereitet hat. Es ist also noch durchsichtige Nagelhaut da.
Ein kleiner Klecks am Nagelrand.
Ein Pinsel, der etwas zu voll ist.
Ein Produkt, das in den Nagelrand läuft.
Oder eine Stelle mit Haut, die beim Vorbereiten des Nagels einfach übersehen wird.
Und genau dieser Hautkontakt ist der Punkt, über den wir sprechen müssen.
HEMA ist inzwischen gut als relevantes Kontaktallergen dokumentiert. In einer medizinischen Studie wird HEMA als wichtiger Auslöser einer allergischen Kontaktdermatitis beschrieben; besonders häufig werden Fälle im Zusammenhang mit Nagelkosmetik beobachtet.
Deshalb schauen wir uns jetzt einmal genauer an, was bei einer Kontaktallergie überhaupt passiert.
Bildkommentar für Dich zur Einordnung:
- Juckende Bläschen unterscheiden sich in ihrer Lage und Form deutlich von einer Dyshidrosis
- Ein aufgeplatztes Hyponychium ist charakteristisch nach thermischen und chemischen Verbrennungen
- Onycholysen (Ablösungen des Nagels) sind immer nur Begleiterscheinungen. Sie können sowohl durch Allergien ausgelöst werden, als auch durch Grunderkrankungen oder Medikamente. Selbst häufiger und langer Kontakt zu Flüssigkeiten – egal welcher Art – kann zur Nagelablösung führen, ebenso wie die zu aggressive Behandlung der Nagelhaut.
HEMA kann eine Kontaktallergie auslösen - aber warum?
Eine Kontaktallergie entsteht nicht einfach deshalb, weil Deine Haut einen bestimmten Stoff „nicht mag“. Sie entsteht durch eine wiederkehrende Sensibilisierung des Immunsystems.
Das bedeutet vereinfacht gesagt:
Dein Immunsystem lernt einen Stoff als etwas kennen, gegen das es künftig reagieren kann. Beim ersten Kontakt muss deshalb nicht sofort etwas passieren, dass Du siehst oder fühlst.
Das macht die Sache so tückisch.
Du kannst ein Produkt mehrfach verwenden und zunächst überhaupt keine Probleme feststellen. Manchmal geht das Monate gut, manchmal sogar Jahre.
Und irgendwann reagiert Deine Haut plötzlich. Vielleicht zunächst nur gering. Manchmal mit Rötung, Juckreiz oder kleinen Bläschen rund um den Nagel. Manchmal wird die Haut unter dem Nagel trocken und schwillt an – sie hyperkeratinisiert. Oder die Beschwerden treten an einer ganz anderen Stelle auf – einige bekommen Flecken am Hals oder im Gesicht, weil man sich unbewusst immer wieder berührt.
Der Trugschluss vieler Anwenderinnen:
„Ich habe das Produkt bisher immer vertragen, also kann es nicht davon kommen“ ist leider kein Beweis dafür, dass Du nicht doch auf eines Deiner genutzten Produkte reagierst. Eine Allergie kann jederzeit bei jedem entstehen.
HEMA ist ein sogenanntes Methacrylat und als Kontaktallergen gut untersucht. In einer größeren klinischen Untersuchung zu acrylathaltiger Nagelkosmetik waren fast alle betroffenen Patientinnen positiv auf HEMA getestet worden; ein großer Teil der Betroffenen waren Verbraucherinnen und nicht professionelle Nageldesignerinnen (leider bedeutet ein Zertifikat nicht immer qualitativ gute Arbeit).
Es gab dazu sogar einen Bericht der BBC, die diese Studie zum Anlass genommen hat, die persönliche Leidensgeschichte einer Anwenderin niederzuschreiben.
Und genau deshalb möchte ich, dass Du nicht nur auf das Wort „HEMA“ auf Deinen Lacken achtest. Ich möchte, dass Du verstehst, warum die richtige Anwendung und die richtige Nagelvorbereitung so wichtig ist.
Warum Hautkontakt so entscheidend ist
Hier wird es für Deine eigene Anwendung zu Hause interessant.
Denn HEMA gehört nicht auf Deine Haut – auch nicht auf die durchsichtige Nagelhaut. Und genau das wird unterschätzt.
UV-Lack gehört nur auf den Nagel. Das klingt selbstverständlich. In der Praxis ist es aber gar nicht so einfach, den Lack jedes Mal millimetergenau nur auf der Nagelplatte aufzutragen.
Gerade wenn Du Deine Nägel selbst lackierst, kann schnell etwas daneben gehen.
Vielleicht kennst Du diese Situation:
Du setzt den Pinsel an und möchtest möglichst nah an den Nagelrand kommen. Noch ein kleines bisschen. Und noch ein kleines bisschen.
Bis der Lack schließlich nicht nur auf dem Nagel, sondern auch auf der angrenzenden Haut landet.
Vielleicht sieht man den kleinen Patzer kaum und denkst Du:
„Das härtet unter der Lampe doch mit aus.“
Genau hier solltest Du aufmerksam werden.
Denn Aushärten bedeutet nicht, dass vorheriger Hautkontakt plötzlich unproblematisch wird.
Die EU-Kommission hat HEMA und Di-HEMA in Nagelprodukten genau deshalb auf professionelle (gewerbliche) Verwendung beschränkt. In der zugrunde liegenden Regelung wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Stoffe bei korrekter Anwendung auf der Nagelplatte und ohne Kontakt zur angrenzenden Haut als nicht wahrscheinlich sensibilisierend eingestuft wurden – bei Fehlanwendung oder unbeabsichtigtem Hautkontakt besteht dagegen ein hohes Sensibilisierungsrisiko.
Es ist verrückt, aber seit Juni 2021 dürfen kosmetische Produkte mit HEMA und Di-HEMA nur verkauft werden, wenn sie den Allergie-Hinweis tragen und eindeutig als „Nur für gewerbliche Verwendung“ gekennzeichnet sind. Aber kaum ein Geschäft kontrolliert, wer diese Produkte letzten Endes kauft – selbst 14-jährige Teenies holen sich diese Lacke in der Drogerie.
Kontrollen seitens der Geschäfte sind auch gar nicht möglich, denn ein Gewerbe zu haben und gut lackieren zu können, sind zwei getrennte paar Schuhe. Du siehst: nicht der Nagel allein ist das Problem – sondern vor allen Dingen die Haut.
Auch ein kleiner Klecks auf die Haut ist nicht "egal"!
Solche und ähnliche „Zertifikate“ lassen sich heute blitzschnell mit Canva erstellen. Sie haben aber Null Aussagekraft über eine tatsächlich abgelegte Prüfung. Sie geben auch nicht wieder, wieviel praktische Erfahrung ein Nageldesigner hat.
Vielleicht denkst Du jetzt:
„Aber bei mir kommt nur ganz selten etwas auf die Haut.“
Genau deshalb möchte ich nicht mit Panik arbeiten. Ein einmaliger kleiner Kontakt bedeutet nicht automatisch, dass Du danach eine Kontaktallergie entwickeln wirst.
Aber:
Du kannst auch nicht vorher wissen, ob und wann Dein Immunsystem auf einen Stoff sensibilisiert reagiert.
Deshalb ist es sinnvoll, Hautkontakt von Anfang an möglichst zu vermeiden. Denn Methacrylat-Monomere sind so winzig, dass sie spielend leicht in die Haut eindringen können.
Ein kleiner Fehler beim Auftragen ist nicht automatisch eine Katastrophe. Aber er sollte auch nicht zur normalen Anwendung gehören. Und das gilt nicht nur für Dich zu Hause, sondern auch in Deinem Nagelstudio. Wird hier zu schnell, zu hastig oder zu unsauber gearbeitet? Sieht Deine Nagelhaut hinterher gerötet oder sogar verletzt aus? Dann wird es höchste Eisenbahn, das Studio zu wechseln oder Deinen Naturnägeln wieder eine Chance zu geben.
Wenn UV-Lack bei Dir zu Hause regelmäßig auf der Haut landet, dann solltest Du nicht sagen: „Ach, das macht nichts.“
Frag Dich besser, warum Dir das immer wieder passiert?
- Ist der Pinsel zu voll?
- Ist die Konsistenz für Dich schwierig zu kontrollieren?
- Ist die Nagelplatte sehr klein?
- Oder fehlt Dir vielleicht einfach die richtige Technik?
Genau hier beginnt für mich gute Nagelpflege:
Es ist nicht entscheidend, möglichst viele Produkte zu besitzen, sondern zu verstehen, welche zu Dir passen und was Du mit ihnen machen kannst.
Warum HEMA-Produkte nur noch für professionelle Anwendung zugelassen sind
Vielleicht hast Du auf einem Produkt schon einmal den Hinweis gesehen:
„For professional use only“ oder „Nur für gewerbliche Verwendung“
Und Dich gefragt: Warum eigentlich?
Bei HEMA und Di-HEMA ist dieser Hinweis nicht einfach eine freiwillige Empfehlung des Herstellers. Für Nagelprodukte mit diesen Stoffen gibt es inzwischen in der EU eine entsprechende Beschränkung.
Seit 2021 dürfen HEMA und Di-HEMA Trimethylhexyl Dicarbamate in Nagelprodukten nur noch unter der Bedingung genutzt werden, dass diese für die professionelle Verwendung vorgesehen sind – heißt, Du musst eine Schulung, das Wissen und die Praxis zur Anwendung dafür haben. Zusätzlich muss auf die mögliche allergische Reaktion hingewiesen werden.
Das bedeutet übrigens nicht, dass jede Nageldesignerin mit einer Schulung automatisch sicher arbeitet – leider! Und es bedeutet auch nicht:
„HEMA = gefährlich, immer und für jeden.“
Es bedeutet vielmehr: Bei diesen Produkten kommt es besonders darauf an, dass sie korrekt und ausschließlich auf der Nagelplatte angewendet werden.
Und genau das ist bei einer privaten Anwendung zu Hause schwieriger sicherzustellen.
Wenn Du jetzt denkst, na dann schau ich halt vor dem Kauf auf die Inhaltsstoffe: erwartet Dich ein weiterer kleiner Schock!
HEMA ist nicht der einzige Stoff, auf den Du achten solltest!
Jetzt könntest Du natürlich sagen: „Dann kaufe ich eben nur noch Produkte ohne HEMA.“ Aber, dass ist nicht bis zu Ende gedacht. Neben HEMA gibt es weitere Methacrylat-Stoffe, die eine Kontaktallergie auslösen können.
Deshalb kann man auch nicht einfach sagen: „Mit HEMA = schlecht“ und „HEMA-frei = gut“. Das ist zu einfach gedacht.
Eine Online-Markterhebung von fast 400 online angebotenen Nagelprodukten ergab, dass HEMA in fast 60 % der untersuchten Produkte enthalten war, Di-HEMA in 34% und Hydroxypropyl Methacrylate (HPMA) in 25 %. Aber in mehr als 1/3 der Fälle fehlte jede Form der Kennzeichnung!
Und das zeigt Dir vor allem eines – der Blick auf die Inhaltsstoff-Liste reicht nicht immer aus! Du solltest vor allem wissen, woran Du eine Allergie erkennst!
Merke Dir vor allen Dingen diese 3 Namen:
- HEMA – Hydroxyethyl Methacrylat
- Di-HEMA Trimethylhexyl Dicarbamat (quasi eine Art verkettetes HEMA)
- HPMA – 2-Hydroxypropyl Methacrylat
Häufig kommt es gerade auch bei HPMA zu Kreuzreaktionen, besonders wenn Personen bereits zuvor auf HEMA reagiert haben. Dies hat eine klinische Untersuchung aus dem Jahr 2023 ergeben. Und falls Du Dich selbst mal beim Dermatologen oder Allergologen testen lässt: achte auf einen Bluttest, denn in 2% der Fälle wird die Allergie sogar erst durch den Epikutan-Test ausgelöst.
Mein Fazit: HEMA -frei bedeutet nicht immer automatisch allergiefrei!
Der wichtigste Satz, den Du aus diesem Artikel mitnehmen solltest, lautet:
HEMA-frei bedeutet nicht automatisch allergiefrei.
Ein Produkt kann HEMA-frei sein und trotzdem andere Stoffe enthalten, auf die eine Person allergisch reagieren kann.
Und auch eine andere Sache ist wichtig:
Eine Inhaltsstoffliste ist keine Garantie dafür, dass ein Produkt für jede Person verträglich ist und dass genau das drinsteckt, was drauf steht.
Wenn Du bereits eine Kontaktallergie gegen HEMA oder andere (Meth)acrylate hast, solltest Du deshalb nicht einfach ausprobieren, welches Produkt „vielleicht noch geht“. Bei einem entsprechenden Verdacht gehört die Abklärung immer in dermatologische oder allergologische Hände.
Für alle anderen gilt:
Je besser Du verstehst, welche Inhaltsstoffe in Deinen Produkten stecken und wie Du sie anwendest, desto leichter kannst Du unnötigen Hautkontakt vermeiden.
Und nicht verwechseln:
bis-HEMA poly(1.4-butanediol)-9/IPDI Copolymer
(kurz bis-HEMA)
hat rein gar nichts mehr mit dem ursprünglichen HEMA zu tun. Es ist von den Molekülen her ebenfalls so umgebaut, dass es kein Monomer mehr ist, sondern ein großes Polymer aus drei verschiedenen Molekülen. Damit ist es wiederum so groß, dass es weniger reaktiv ist und normalerweise nicht in die Haut eindringen kann.
Darauf solltest Du beim Einkauf also achten:
- Schau nicht nur auf die Vorderseite (wo HEMA-free steht), sondern auf die komplette Rezeptur
- Schau dir immer die AKTUELLE Inhaltsstoff-Liste an … denn die kann sich jederzeit verändern
- Achte auf Anwendungs-Hinweise wie „Nur für den gewerblichen Gebrauch!“ oder „For professional Use only“ – sowas gibt immer einen Hinweis auf Inhaltsstoffe mit möglichem Allergie-Potential (auch wenn es in der Drogerie oder online für jedermann erhältlich ist)
- Last but not least: lerne richtig zu lackieren! Du brauchst nicht das drölfzigste Produkt, sondern Du musst bei der Anwendung wissen, was Du tust!
10 TopCoats, die Du Dir genauer ansehen kannst:
Wenn Du nach diesem Artikel jetzt sagst:
„Okay, ich möchte trotzdem einen klassischen TopCoat ohne UV-Lampe oder einen UV-Lack, der ohne HEMA, Di-HEMA oder HPMA ausprobieren.“
Dann habe ich Dir hier 10 Produkte zusammengestellt, die Du Dir genauer ansehen kannst.
Diese Liste soll dabei keine medizinische Empfehlung und auch keine Garantie für Allergiefreiheit sein.
Bitte prüfe vor dem Kauf immer die aktuelle Inhaltsstoffliste des jeweiligen Produkts, denn Rezepturen können sich ändern.
*Werbehinweis: Die folgenden Links führen zu Amazon oder Flaconi. Einige davon sind Affiliate-Links. Wenn Du über einen solchen Link einkaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Für Dich verändert sich der Preis dadurch nicht.
PLATZ 1
Produktname: Essie Speed-Setter
Warum:
- Hochglänzend,
- Schnelltrocknend und
- Langer Halt dank Dimethicon
PLATZ 2
Produktname: Essie Gel-Setter
Warum:
- Noch stärkerer Glanz,
- mittelviskos wie ein Gel und
- dadurch mit „Plumping“-Effekt
PLATZ 3
Produktname: Essie Good to go
Warum:
- Super schnell trocken,
- Langer halt und
- angenehme Viskosität zwischen dem dünnen Speed-Setter und dem dickeren Gel-Setter
PLATZ 4
Produktname: Seche Vite
Warum:
- Ultra schnell trocken,
- Mega Glanz
- besonders gut auf UV-Folien und normalen Nagellacken verwendbar
(bitte nicht auf Lack-Folien anwenden, die fangen an zu schrumpfen)
PLATZ 5
Produktname: Sally Hansen
Warum:
- Ultra schnell trocken,
- Mega Glanz
- besonders gut auf UV-Folien und normalen Nagellacken verwendbar
(bitte nicht auf Lack-Folien anwenden, die fangen an zu schrumpfen)
PLATZ 6
Produktname: Manucurist Green-Flash
Warum:
- Hybrid-UV-Lack – trocknet an der Luft und wird durch UV-Strahlung richtig fest,
- Mega Glanz und super Halt bis 3 Wochen
- einfach 3 Minuten bei 24 Watt härten
PLATZ 7
Produktname: OPI – Top Shine
Warum:
- Hochglänzend
- Mittelviskose Konsistenz
- Plumping (Gel) Effekt
PLATZ 8
Produktname: OPI – Matt Effekt
Warum:
- Edler, samtiger Matt-Effekt
- Lässt sich streifenfrei auftragen
- Langanhaltender Matt-Effekt
PLATZ 9
Produktname: Gel by Essie
Warum:
- Edler High Shine Gel Effekt
- Toller Pinsel
- Reagiert bereits mit Tageslicht – kein UV notwendig
PLATZ 10
Produktname: Manhatten – Ultrashine
Warum:
- Preiswert
- Super Glanz
- Schnelle Trocknungszeit
* HINWEIS ZUR WERBUNG:
Ein Affiliate Link ist ein Link, der Dich zu meinem Partner (z.B. flaconi oder Amazon) führt. Kaufst Du dort ein, zahlst Du die dort jeweils angegebenen Preise. Ich bekomme von meinem Werbe-Partner eine kleine Provision. Dich kostet das nichts extra, aber mit einem Klick unterstützt Du mich, meine Arbeit und meine Recherchen. Ich sage herzlich Dankeschön an dieser Stelle. Und: ich bewerbe nur, wovon ich persönlich zu 100% überzeugt bin.
Du möchtest Deine Nägel wirklich verstehen?
Und jetzt sind wir eigentlich bei dem Punkt angekommen, der mir viel wichtiger ist, als die Frage, welchen TopCoat Du kaufst.
Denn wenn Du nach diesem Artikel vor zehn verschiedenen Lacken sitzt und Dich fragst:
„Und welcher davon ist jetzt der richtige für meine Nägel?“
Dann hast Du wahrscheinlich genau das Problem erkannt. Es gibt unglaublich viele Produkte – aber sehr wenig Orientierung.
Und genau deshalb habe ich meinen Onlinekurs „Naturnägel typgerecht maniküren“ entwickelt. Es ist eine Workshop-Aufzeichnung zum Selbstlernen, mit echten Kundinnen, echten Problemen und passenden Lösungen.
Dort geht es nicht darum, Dir möglichst viele Produkte zu empfehlen. Sondern darum, dass Du Deine eigenen Nägel besser verstehst.
Du lernst unter anderem:
- Deinen eigenen Nageltyp besser einzuschätzen
- Deine Nägel und ihre Bedürfnisse zu verstehen
- Produkte gezielter auszuwählen
- Deine Maniküre richtig vorzubereiten
- Typische Fehler bei der Nagelpflege zu vermeiden und
- Deine Nägel so zu pflegen, dass Du nicht ständig das Gefühl hast, wieder etwas Neues ausprobieren zu müssen.
Du brauchst nicht noch zehn Produkte im Schrank. Du brauchst Klarheit darüber, was Deine Nägel brauchen – und warum.
Also: Keine Angst vor Inhaltsstoffen – Nutze das Wissen über Deine Nägel und die richtige Technik
HEMA ist also kein Stoff, vor dem Du jetzt Angst haben musst. Aber es ist ein Stoff, den Du ernst nehmen solltest.
Denn HEMA kann eine Kontaktallergie auslösen. Und gerade bei Nagelprodukten spielt der direkte oder unbeabsichtigte Kontakt mit der Haut eine wichtige Rolle.
Deshalb ist mein wichtigster Tipp: lerne mit Lack umzugehen, bevor Du UV-Lack nutzt. Denn UV-Lack gehört auf den Nagel – nicht auf die Haut.
Und wenn Dir das Auftragen so schwerfällt, dass regelmäßig Produkt auf die Haut gelangt, dann ist das ein Zeichen dafür, dass Du vermutlich nie die richtige Technik gelernt hast oder Dir einfach die Übung fehlt.
Vielleicht brauchst Du einfach eine andere Technik, ein anderes Produkt (mit anderen Fließeigenschaften) oder ein bisschen mehr Wissen darüber, wie Deine Nägel aufgebaut sind und wie Du sie richtig vorbereitest – damit auch die durchsichtige Nagelhaut wirklich verschwindet.
Genau da setzt für mich gute Nagelpflege an. Nicht bei möglichst vielen Produkten. Sondern bei Verständnis.